Christoph Koch

Wollt grad sagen.

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Ich bin dann mal offline.

31. December 2009 von christophkoch· Wollt grad sagen

Hallo,

Ich bin den kompletten Januar offline und daher nicht per Mail erreichtbar. Auch mein Handy ist ausgeschaltet. Sie erreichen mich via Festnetz unter 030/41714936. Oder per Post (Kastanienallee 87, 10435 Berlin)

Viele Grüße,

Christoph Koch

***

Hello,

I will be offline in January and not check my e-mail. No, really. My cell phone will also be turned off. You can reach me at home at +49 30 41714936 – or via mail at Kastanienallee 87, 10435 Berlin, Germany.

All the best,

Christoph Koch

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“Ich sage immer meine Meinung – aber nur ein Mal!” Interview mit 2012-Star John Cusack

29. December 2009 von christophkoch· Neon

Sein Film »2012« wurde lange vor dem Start durch den Kakao gezogen. Wie kritikfähig ist Hollywoodstar John Cusack?

Wie verhalten Sie sich, wenn jemand aus der Branche Sie nach Ihrer Meinung fragt – zu seinem neuen Film oder Drehbuch?

Es kommt drauf an, ob er mit seiner Arbeit schon fertig ist. Wenn er mich während des Entstehungsprozesses fragt, dann versuche ich so ehrlich wie möglich zu sein, auch wenn diese Art von Ehrlichkeit oft schmerzhaft ist. Wenn die Sache jedoch bereits gelaufen ist, versuche ich, mich auf das Positive zu konzentrieren, und lobe, was mir gefallen hat.

Wie ist es, wenn es um Ihre eigene Arbeit geht?

Ich kann knallhart zu mir selbst sein, zum Beispiel, wenn ich das Gefühl habe, dass eine Szene nicht gut genug ist. Aber wenn es um die Arbeit des Regisseurs geht, kommt es ja darauf an, ob er offen ist für das Feedback eines Schauspielers. Ich sage immer ehrlich meine Meinung – aber nur ein Mal!
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Paparazzi-Kurse: In Südkorea ist Denunziation ein gutes Geschäft

23. December 2009 von christophkoch· Neon

In was für einer Welt leben wir eigentlich? Menschenhass ist viel angenehmer, wenn man damit auch noch Geld verdienen kann.

Das ermöglicht der südkoreanische Staat seinen Bürgern. Wer einen Passanten dabei filmt, wie er eine Zigarettenkippe auf die Straße wirft, oder einen Händler, der verbotenerweise Plastiktüten verschenkt, kann für den Videobeweis vom Staat eine Belohnung von umgerechnet dreißig bis zu mehreren hundert Euro kassieren.

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Jahresrückblick (4) – Die besten Spiele 2009

21. December 2009 von christophkoch· Wollt grad sagen

Während im letzten Jahr noch harte Gangster und Soldaten dominierten, stand 2009 im Zeichen des niedlichen Sackgesichts – und der Gitarren.

Die besten Spiele 2009 (PS3 / Mac)

  1. Little Big Planet
  2. Anno 1404
  3. Beatles – Rockband
  4. The Godfather II
  5. Guitar Hero 5
  6. Saints Row 2
  7. Midnight Club: Los Angeles
  8. Battlefield Bad Company

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Jahresrückblick (3) – Die besten TV-Serien 2009

17. December 2009 von christophkoch· Wollt grad sagen

Im Bereich der Fernsehserien tut sich normalerweise nicht so wahnsinnig viel von einem Jahr zum nächsten, denn die wichtigsten wachsen einem ja über mehrere Staffeln ans Herz. Aber manches ändert sich doch. Letztes Jahr noch sträflich vernachlässigt: Die brillante TV-Meta-Comedy “30 “Rock” – aber natürlich auch wieder viele alte Bekannte von Dr. Gregory House bis zu Earl Hickey.

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Die besten Fernsehserien 2009

  1. 30 Rock
  2. Dr. House
  3. Californication
  4. Mad Men
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Jahresrückblick (2): Die besten Filme 2009

16. December 2009 von christophkoch· Wollt grad sagen

Im Vergleich zum sagenhaften Vorjahr (Von “The Wrestler” bis “No Country For Old Men”) war 2009 irgendwie kein so richtig gutes Kinojahr – oder habe ich einfach nur eine schlechte Erinnerung bzw. die besten Sachen verpasst? Es gab eine ganze Menge zu Lachen, aber nur wenig, wovon man in zehn Jahren noch sprechen wird. Aber bis dahin wird man auf olle 2-D-Schinken vermutlich sowieso keinen Bock mehr haben.

Die besten Filme 2009

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  1. Up – Oben
  2. Away We Go
  3. Funny People – Wie das Leben so spielt
  4. Extract
  5. Inglourious Basterds
  6. District 9
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Den im Dunkeln sieht man nicht – Wie ein Theaterinspizient die Vorstellung erlebt

15. December 2009 von christophkoch· Wollt grad sagen

Kein Zuschauer sieht ihn, kaum einer weiß überhaupt, dass es ihn gibt. Dabei laufen am Pult des Inspizienten alle Fäden einer Aufführung zusammen.

19:00 Frank Ulbig, Inspizient am Deutschen Theater in Berlin, schließt sein Pult auf.

Das Inspizientenpult befindet sich direkt am rechten Bühnenrand. Wenn die Schauspie­ler einen Beutel mit Kunstblut öffnen, ist Ul­big ihnen oft so nah, dass er es riechen kann. Vom Zuschauerraum lässt sich sein kleines Reich dennoch nicht einsehen, ja nicht mal erahnen. Trotzdem laufen genau hier alle Nervenstränge einer Vorführung zusammen.

19:07 Ulbig legt sich den Vorstellungsbe­richt bereit, der bei der Vorstellung, aber auch bei jeder Probe angefertigt werden muss. Daneben, ungleich dicker, das Inspi­zientenbuch.

In der dicken Kladde ist nicht nur der kom­plette Text samt Regieanweisungen ver­merkt, der Inspizient trägt sich auch wäh­rend der gesamten Probe alle für ihn wichtigen Notizen ein. Vom Lichtwechsel über den Zeitpunkt, wann welche Schau­spieler aus der Garderobe zu rufen sind, bis zur Häufigkeit und Intensität, mit der die Nebelmaschine zu bedienen ist.

19:30 Inspizient Ulbig holt sich seinen obli­ gatorischen Tee in einem großen Thermobe­ cher und stellt ihn ans linke Ende des Pults. Am rechten Ende liegt eine Dose Halsbon­bons für ihn, die Schauspieler und jeden, der will. Am Ende der Vorstellung wird sie nahe­ zu leer sein.

Die Vorbereitungen sind zahlreich und je nach Stück unterschiedlich. Die Blutbeutel für Tino Mewes, der heute in ,Das Goldene Vließ‘ Medeas Bruder spielt, muss bereitge­legt werden. Soundcheck mit der Gitarre, die Komparsenkinder werden noch einmal gefragt: „Wisst ihr noch, ab wann ihr euch bereithalten müsst?“ Am Ende wird, wie vor jeder Vorstellung im ganzen Land jener Vorhang getestet, der hinter der Bühne nur kurz „der Eiserne“ heißt.

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Jahresrückblick im Advent (1) – Die besten Alben 2009

14. December 2009 von christophkoch· Wollt grad sagen

Wie schon im letzten Jahr nehme ich auch diesmal originellerweise den Advent zum Anlass, Rückschau zu halten auf die besten Musikalben, Kinofilme, Fernsehserien, Videospiele und Blogs des Jahres. Meine Damen und Herren -  der wahrscheinlich einzige Jahresrückblick der deutschen Medienlandschaft, der nicht im November stattfindet …

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Die besten Alben des Jahres 2009

  1. La Roux – La Roux
  2. Emmy The Great – First Love
  3. The Xx – XX
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Dr. Porn – Interview mit der Hausärztin der Sexfilmbranche

09. December 2009 von christophkoch· Neon

Sharon Mitchell, 53, arbeitete 20 Jahre als Pornodarstellerin, bevor ein verrückter „Fan“ sie beinahe umbrachte. Sie hörte auf, Pornos zu drehen und Heroin zu spritzen und studierte Sexualwissenschaft. Mit ihrer Organisation AIM (Adult Industry Medical Healthcare Foundation) hilft sie heute Tausenden von Sexarbeitern im Porno-Tal San Fernando Valley – doch nun macht die Angst vor einer neuen HIV-Epidemie in der Branche die Runde.

Dr. Mitchell, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Pornodreh? Natürlich!

1975 in New York – ich war ein katholisches Mädchen vom Land. Ich saß rittlings auf diesem Mann und sagte »Oh ja, bitte … komm in mir!« – »Cut!«, schrie der Regisseur – »Schätzchen, das hier ist ein Porno, da spritzen wir auf die Leute … damit man es sehen kann!«

Wie sind Sie in der Branche gelandet?

Ich arbeitete als Model und als Schauspielerin. Die Mafia kontrollierte damals das Pornobusiness und fragte meine Agentin, ob sie ihnen nicht »normale« Schauspieler vermitteln könne. Damals kostete ein Film noch 300 000 Dollar, es gab Proben, Kostüme und Drehbücher. Es dauerte fast zwei Jahre, bis mein erster Pornofilm anlief – in richtigen Kinos. Ich arbeitete weiter in meinen regulären Jobs, aber als der Film erschien, wurde ich gefeuert. »Na gut, drehst du eben weiter Pornos«, dachte ich mir. Es war eine angenehme Art zu leben. Ich hatte Spaß am Sex und wurde gut bezahlt.

Und so ging es die nächsten 21 Jahre weiter?

Ja – aber wenn ich ehrlich bin, waren es zehn zu viel. In den 80ern zog die ganze Branche nach Kalifornien, statt auf Film wurde mit Videokameras gedreht, und aus den dreißig Darstellern in New York wurden 300.

"Ich habe meinen Beruf immer gemocht": Die ehemalige Pornodarstellerin und heutige Ärztin Sharon Mitchell

"Ich habe meinen Beruf immer gemocht": Die ehemalige Pornodarstellerin und heutige Ärztin Sharon Mitchell

Inzwischen hat sich die Zahl der Darsteller noch einmal verzehnfacht, und statt ein paar Filzläusen geht es heute um Aids. Wie hat das die Szene verändert?

Sehr. Anfangs haben alle den Gedanken an Aids beiseitegeschoben, aber als ich 1998 meine Hilfsorganisation AIM gründete, entwickelten wir ein neues System: Statt alle paar Jahre nach Infizierten zu suchen, wenn wieder ein HIV-Fall bekannt wurde, beschlossen wir, dauerhaft nachzuweisen, wer negativ ist. Es gibt Tests, die nach 48 Stunden ein Ergebnis liefern. Wir haben eingeführt, dass jede Firma von den Darstellern einen negativen Test verlangt, der jünger als dreißig Tage ist.

Dreißig Tage, in denen man sich trotzdem anstecken und das Virus verbreiten kann.

Das ist richtig. Aber die Chancen, es weiterzugeben, sind durch die Kontrollen deutlich geringer – und wenn es passiert, können wir nachvollziehen, wer mit dem Infizierten in der Zeit gedreht hat, denn darüber führen wir Buch. So können wir eine Epidemie verhindern.

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Sei kein Jan! Die besten Suchanfragen im November 2009

04. December 2009 von christophkoch· Wollt grad sagen

Wer selbst ein Blog hat, kennt das wahrscheinlich: Man schaut in die Statistik und fragt sich, wie und woher die diversen Besucher eigentlich auf die eigene Seite kommen. Manchmal erfährt man es: über Links, über andere Blogs – oder aber über Suchmaschinen. Praktischerweise werden die Begriffe, nach denen die Leute gesucht haben, auch gleich mit angegeben.

Die besten Suchanfragen im November 2009

  • wie viele partner soll man haben?
  • wenigstens pause machen ist leicht mit dir
  • vofür ist die leber der katze da??
  • ich liebe sie nicht, aber sie will
  • verkleidung um reich auszusehen

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