Milla Jovovich: Der Soundtrack meines Lebens

Geschrieben von am 21/09/2010 in Neon mit 1 Kommentar

Schauspielerin Milla Jovovich über die wichtigsten Lieder ihres Lebens. Eines erinnert sie an einen verstorbenen Freund, bei einem anderen fühlt sich die Actionhelding wie eine Mutter im Zweiten Weltkrieg.

1. Chromatics – Running Up That Hill

»Eine großartige Version des alten Kate-Bush- Klassikers. Das höre ich immer morgens, wenn ich in die Gänge kommen muss.«

2. Madonna – Material Girl

»Ich habe schnell Englisch gelernt, als ich mit fünf Jahren aus der Ukraine in die USA kam. Aber bei dem Lied hatte ich Probleme: Wer zum Teufel war Mama Theria?«

3. Bon Iver – For Emma

»Einer meiner aktuellen Favoriten. Auf You- Tube gibt es eine wundervolle Version, wie sie das Lied a cappella in einem Pariser Hauseingang singen – absolut unglaublich!«

4. Leonard Cohen – The Partisan

»Ich höre dieses Lied auf meinem iPod: Und sofort bin ich eine Mutter mitten im Zweiten Weltkrieg, die versucht, mit ihrem Kind zu überleben. Klappt jedes Mal.«

5. Slint – Don, Aman

»Vor zehn Jahren habe ich einen sehr guten Freund verloren, mit dem ich dieses Lied ständig gehört habe. Heute kann ich es kaum ertragen, weil es mich so sehr an ihn erinnert.«

6. Sleeping Beauty – Once Upon A Dream

»Das Lied aus dem Disneyfilm ,Dornröschen‘ will ich oft mit meiner Tochter singen – aber sie lässt mich nie. Sie schimpft mich dann: ,Mama, sei still – das ist mein Lied!’«

7. Blonde Redhead – The Messenger

»Als ich noch selber Kleider designt habe, war das so etwas wie die Titelmelodie meines Lebens. Mich hat die dichte Atmosphäre des Songs immer bei meiner Arbeit inspiriert.«

8. Sonic Youth – Superstar

»Das wohl schönste Liebeslied aller Zeiten: In der Version von Sonic Youth gefällt es mir noch ein Stück besser, weil es nicht ganz so schmalzig ist – da klingt es eher, als wäre man unter Wasser.«

Milla Jovovich, 34, ist Ehefrau, Mutter, Schauspielerin, Designerin, Model und Musikerin. „Resident Evil: Afterlife 3D“ ist seit dem 15. September 2010 im Kino zu sehen.

Trailer für „Resident Evil: Afterlife“

Protokoll: Christoph Koch
Erschienen in: NEON

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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1 Leserkommentar

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  1. anna sagt:

    aiai, ist das eine gute Musikauswahl! Gnadenlos perfekter soundtrack des Lebens. Chromatics, Sonic Youth und Bon Iver wären wohl auch fixer Bestandteil meines S.d.L. Und dank Milla Jovovich auch noch slint für mich entdeckt! :)

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