Auf Nummer sicher – wie man seine Daten online schützt

Geschrieben von am 19/09/2011 in brand eins mit 0 Kommentare

Wer Angst vor dem Großen Bruder hat, kann sich effektiv schützen, allerdings auch leicht in Paranoia geraten. Was möglich ist und was nicht immer notwendig: zwei Seiten der Datenkontrolle.

1. Die radikale Lösung

Ziehen Sie den Netzstecker, und mauern Sie Ihren Rechner in die Wand ein.

Sollte Ihr Vermieter dagegen Einwände haben, gehen Sie wie folgt vor:

2. Festplatte verschlüsseln

Eine verschlüsselte Festplatte kann niemand lesen, der nicht dazu befugt ist. Die Verschlüsselung läuft dabei permanent und unbemerkt im Hintergrund ab, sobald sie entsprechend aktiviert wurde. Mittlerweile sind bei allen Betriebssystemen entsprechende Programme im Lieferumfang enthalten: Bei Windows das Encrypting File System (EFS), bei Apple-Betriebssystemen das Programm FileVault.

Sie wollen nicht jedes Mal erst entschlüsseln? Keine Panik. Eine Verschlüsselung ist vor allem bei Notebooks ratsam, die verloren gehen oder gestohlen werden können. Und selbst da kann es sinnvoll sein, die Geräte einfach besser im Auge zu behalten: Dann sind nicht nur die Daten sicher – man hat auch das Geld für einen neuen Rechner gespart.

3. Nutzer sein

Viele machen den Fehler, ihren Computer permanent im Administrator-Modus zu nutzen. Das Administrator-Konto eines Rechners ist das mit den meisten Privilegien, man kann damit Programme installieren und löschen und Systemeinstellungen verändern. Folglich können Hacker, die dieses Konto eines Rechners kapern, großen Schaden anrichten und beispielsweise Schad-Software installieren, die Passwörter mitprotokolliert. Es ist aber möglich, neben dem Administrator-Konto ein ganz normales Nutzerkonto mit weniger Privilegien einzurichten, das man für den tagtäglichen Gebrauch verwendet. Man wird dann zwar immer wieder aufgefordert, sich „auszuweisen“, wenn man beispielsweise ein neues Programm installieren will, doch diese kleine Unbequemlichkeit schützt den Rechner.

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Text: Christoph Koch
Erschienen in: brand eins 

 

Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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