Von Morrissey bis Herrndorf: Die besten Bücher 2013

Geschrieben von am 16/12/2013 in Wollt grad sagen mit 0 Kommentare

Adventszeit – Listenzeit. Das lag dieses Jahr auf meinem Nachttisch:

 

Morrissey – Autobiography

Dass Morrissey jetzt kein schlechter Autor sein würde, hat man ja schon geahnt. Aber dass er so gut schreiben kann? Herrlich selbstverliebt und selbstgerecht, ohne Kapitel oder so, einfach ein langer Rutsch.

 

Dave Eggers – A Hologram for the King

Im Urlaub gelesen und erst geschwankt ob superdoof oder supergut. Aber dann für supergut entschieden.

 

Wolfgang Herrndorf – Arbeit und Struktur

Man weiß wie es ausgeht und das letzte Drittel kannte ich aus dem Blog auch schon. Trotzdem von keinem Buch so mitgenommen worden. Wie wichtig Freunde sind.

 

Neil Gaiman – The Ocean at the End of the Lane

Ich hab es normalerweise nicht so mit Audiobooks aber dieses extra als Hörbuch konsumiert, einfach weil Gaiman so eine unfassbar großartige Stimme hat.

 

Francis Spufford – Rote Zukunft

Ebenfalls Urlaubslektüre. Mehrfach empfohlen bekommen, absolut zurecht. Sensationelle Mischung aus Fiction und Sachbuch.

 

Marc Deckert – Kometenjäger

Lag beschämend lange ungelesen auf dem Nachttisch. Dann drangemacht und mit großer Freude in der Geschichte versunken.

 

 

David Van Reybrouck – Kongo. Eine Geschichte

Geschenkt bekommen – von selber hätte ich mich ja an über 600 eng beschriebene Seiten nicht rangewagt. Aber dann: wahnsinnig gut, wahnsinnig lehrreich, wahnsinnig spannend dabei.

 

David Ensminger – Barred For Life. How Black Flag’s Iconic LOGO Became Punk Rock’s Secret Handshake

Toller Bildband über Menschen, die sich das Black-Flag-Logo (was das ist? Einfach in die Browserzeile schauen) tätowiert haben.

 

Udo Schröter – Bin am Meer

Im letzten Jahr war ich mit Udo beim Angeln auf Bornholm für mein Buch „Chromosom XY ungelöst“. Ganz toller Typ. Bis ich auf die Insel zurückkehren kann, tröste ich mich mit diesem Buch.

 

Gary Shteyngart – Super Sad True Love Story

Sehr lustige Zukunftsvision, an manchen Stellen hat es mich auch ein wenig genervt, aber unterm Strich: great read.

 

(Vermutlich nicht alles exakt 2013 erschienen, für mich zählt eher, wann ich darauf aufmerksam geworden bin. Manche Links sind Amazon-Affiliatelinks.)

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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