Von „Gravity“ bis „Kings of Summer“ – Die besten Filme 2013

Geschrieben von am 11/12/2013 in Wollt grad sagen mit 0 Kommentare

Adventszeit, Listenzeit. So sah mein Kinojahr 2013 aus:

 

Gravity

Obwohl Schwerkraft in dem Film so gut wie gar nicht vorkommt (Titelschwindel!), trotzdem ein sensationeller Film. Zum Haareraufen allerdings: Der Vorspann erklärt noch, warum es im Weltall kein Geräusch gibt – und dann schaufeln sich links und rechts neben einem zwei Spezialisten ungelogen von der ersten bis zur letzten Minute baggerschaufelartig das Popcorn zwischen die mahlenden Kiefer.

 

Searching For Sugarman

Anrührende Doku über einen Musiker aus Detroit, der in Südafrika zum Star wird, ohne es zu merken. Ein eindrücklicher Film her Bescheidenheit, die Liebe zur Musik und das Leben vor dem Internet. Seit dem Oscar für „beste Dokumentation“ natürlich auch kein Geheimtipp mehr.

 

The Perks of Being A Wallflower

Das Buch von Steven Chbosky hatte ich 1999 mit großer Begeisterung gelesen – damals betätigte sich lustigerweise MTV kurzzeitig als Verlag. Die Verfilmung mochte ich dann ebenfalls sehr gerne, Chbosky (der auch Regie führt) schafft es gut, das Setting gegenüber dem Buch nicht zu sehr zu modernisieren (es wird also nicht ständig auf Smartphones herumgedrückt etc.) – aber der Film wirkt trotzdem modern. Sehr schöne Coming-of-Age-Geschichte. Sehr schöne Emma Thompson.

 

Zero Dark Thirty

Ich fand „The Hurt Locker“ schon großartig, hier wird ein bisschen ausdehnend gefoltert. Aber vielleicht ist es ja auch gut, dass man das mal so drastisch und ausführlich gezeigt bekommt. Ansonsten extrem spannend – was insofern absurd und eine Leistung ist, als dass man das Ende ja schon kennt.

 

The Great Gatsby

Ich bin eigentlich kein riesiger Baz-Luhrman-Fan, aber Gatsby hat mir großen Spaß gemacht. Leonardo di Cabrio und Carey Mulligan sind sensationell, und die Partyszenen kann man sich vermutlich zehnmal ansehen und neue Details entdecken.

 

The Kings of Summer

Noch mal Coming of Age, diesmal bauen sich Jungs im Wald ein eigenes Haus. Wahnsinnig lustig, im nächsten Moment dann wieder sehr ergreifend und herzzerreißend.

 

World War Z

Viel war zu lesen über das immer schlimmer scheiternde Filmprojekt von Brad Pitt. Über umgeschriebene Enden und und und. Am Ende fand ich es einen der spannendsten Filme des Jahres. Solides Entertainment – und endlich mal Zombies, die rennen und klettern können. Jawohl.

 

Spring Breakers

Alleine wegen dieser Szene:

 

Silver Linings Playbook

Kluge Komödie mit originellen Protagonisten. So gut wie nie vorhersehbar, kurzweilig, toll.

 

White House Down

Deutlich besser als der nahezu plot-gleiche „Olympus Has Fallen“. Hätte ich ja auch nicht gedacht, dass ich mal einen Emmerich-Film auf der Jahresliste haben würde.

 

 

 

(Vermutlich nicht alles exakt 2013 erschienen, für mich zählt eher, wann ich darauf aufmerksam geworden bin. Manche Links sind Amazon-Affiliatelinks.)

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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