Von eBooks und Hörbuchern: Der Buchnewsletter vom Dezember 2013

Geschrieben von am 05/12/2013 in Wollt grad sagen mit 0 Kommentare

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I. Aktuelles

Gerade ist mein eBook „Die Vermessung meiner Welt – Bekenntnisse eines Self-Trackers“ erschienen. Darin beschäftige ich mich (natürlich im bekannten Format des Selbstversuchs) mit dem Thema „Quantified Self“.

 

 

Der Klappentext:

„Selbsterkenntnis durch Zahlen – so lautet das Motto von „Quantified Self“, einer neuen Bewegung von Selbstvermessern. Immer mehr Menschen analysieren ihr Leben minutiös mit digitalen Hilfsmitteln und Smartphone-Apps. Doch was können wir aus Datenreihen und Balkendiagrammen wirklich über unser Selbst erfahren? Christoph Koch („Ich bin dann mal offline“) hat seine Gesundheit und seine Finanzen, seinen Schlaf und seine Arbeitsleistung getrackt. Und hat – entgegen seiner Erwartung und trotz Datenschutzbedenken – Geschmack daran gefunden. Ein spannender und kontroverser Beitrag zur Debatte rund um Big Data.“

Warum ein eBook?

Mit „Die Vermessung meiner Welt“ habe ich zum ersten Mal ein reines eBook veröffentlicht. Das hat mehrere Gründe:

  • Bei einem digitalen Thema wie Quantified Self verändern sich die Dinge manchmal sehr schnell. Ein gedrucktes Buch hat einen Vorlauf von sechs bis zwölf Monaten – ist also latent veraltet.
  • Ein eBook lässt sich unkompliziert aktualisieren oder um ein neues Kapitel ergänzen – bei einem gedruckten Buch muss man die nächste Auflage abwarten.
  • Das neue Format „Kindle Single“ erlaubt eine Länge auch unterhalb der klassischen 200 – 300 Buchseiten. „Die Vermessung meiner Welt“ hätte als gedrucktes Buch etwa 60 Seiten. Das halte ich für eine dem Thema angemessene Länge – niemandem ist damit gedient, wenn man etwas auswalzt, nur um ein Buch vollzubekommen.
  • Für 99 Cent ist das Buch sehr günstig – Kindle-Besitzer, die Mitglieder von Amazon Prime sind, können das Buch sogar kostenlos ausleihen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich „Die Vermessung meiner Welt“ auf Ihr Kindle, ihr Smartphone oder Ihr iPad würden und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen. Mehr Informationen zum Thema Selbstvermessung auf meiner neuen Webseite: www.self-tracking-blog.de

 

II. Termine

Im Dezember gibt es keine Lesungen oder Fernsehtermine – nur Weihnachtsfeiern, meinen Geburtstag und natürlich den Heiligen Abend. Ich wünsche allen Lesern ein frohes und entspanntes Weihnachtsfest!

 

III. Chromosom XY ungelöst

Inzwischen ist auch das Hörbuch zu „Chromosom XY“ fertig. Anders als beim letzten Mal („Sternhagelglücklich“) ist es diesmal sogar eine ungekürzte Fassung – also insgesamt sechs CDs. Der Sprecher ist Andreas Denk und ich finde, er macht seine Sache hervorragend. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk für jemanden braucht, der lieber hört als liest – bitte hier entlang.

Am 26. November fand in Berlin auch die offizielle Buchpräsentation von „Chromosom XY ungelöst“ statt. Mein Freund und Kollege Matthias Kalle moderierte den Abend im Lichthof des Museums für Kommunikation charmant und souverän – der Stargast des Abends war jedoch die Boxweltmeisterin Regina Halmich. Beiden ein ganz herzliches Dankeschön für den tollen Abend!

 

 

IV. Ich bin dann mal offline

Nachdem Firmen wie Volkswagen, aber auch die Deutsche Telekom, Puma oder Eon sich dem Thema Erreichbarkeit und „Mails nach Dienstschluss“ gewidmet haben, hat sich nun auch noch mal der neue IG-Metall-Chef Detlef Wetzel für eine gesetzliche Regelung ausgesprochen, die SMS- und Mailverkehr an Wochenende und Feiertage unterbinden soll. „Die neue Koalition muss hier strenge Regeln gegen Stress im Job und zu Hause vereinbaren“, sagte er in einem Interview.

Ich persönliche denke ja, dass eine gesetzliche Regelung wenig hilfreich ist. Zum einen wird es schwer sein abzugrenzen, in welchen Berufen und Positionen eben doch eine Erreichbarkeit außerhalb der Kernarbeitszeiten erforderlich ist. Zum anderen ist eine Regelung, die beispielsweise Firmenaccounts betrifft, natürlich leicht zu umgehen, in dem man sich die Sachen am Wochenende an die private GMail-Adresse schickt.

Trotzdem ist es natürlich gut, dass die Diskussion geführt wird – auch wenn ich denke, dass ich die Firmen eher intern damit auseinandersetzen müssen und eine Kultur etablieren sollten, in der keine starren Pauschalregeln gelten, sondern offen besprochen wird, welche Erreichbarkeit wann und für wen nötig ist.

 

V. Sternhagelglücklich

24 Stunden Glück – darüber, wie das aussehen kann, hat der Musikproduzent Pharell Williams Gedanken gemacht. Er hat zu seinem Song „Happy“ (aus dem Film „Ich einfach unverbesserlich 2“) ein Musikvideo gedreht, das 24 Stunden dauert.Wird das nicht langweilig? Kein Stück! Man muss sich ja außerdem nicht die kompletten 24 Stunden ansehen: Statt dessen kann man auf einer großen Uhr die Zeit vor- oder zurückdrehen und an einer beliebigen Zeit in den Clip einsteigen und  Leuten zusehen, wie sie zu dem Lied tanzen – sei es an der Straßenecke oder im Hausflur, sei es nachmittags oder mitten in der Nacht.

 

Der Clip (beziehungsweise Teile davon) wurde bereits millionenfach angeschaut und verbreitet sich rasend via Facebook und Twitter – gute Laune ist eben ansteckend.

***

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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