Politik in der Wolke: Digitale Interessenvertreter

Geschrieben von am 17/10/2012 in brand eins mit 0 Kommentare

Auch das digitale Leben kommt nicht ohne Interessenvertreter aus. Doch wer spricht da eigentlich? Und für wen? Ein Überblick.

Initiative D21

Der Dinosaurier unter den digitalen Interessenvertretungen. 1999 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem deutschen IBM-Boss Erwin Staudt gegründet – mit dem Ziel, die „digitale Spaltung in Deutschland zu verhindern“. Wichtige Anliegen des Vereins sind Kompetenzvermittlung an Schulen, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des IT-Standorts Deutschland sowie Gütesiegel für Datensicherheit und Verbraucherschutz.

Selbstbeschreibung: „Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Ausgestaltung der Informationsgesellschaft“

Bekannte Mitglieder: Adobe Systems, Deutsche Telekom AG, Intel, Hewlett-Packard

Größte Feinde: Nonliner – also Menschen, die ohne Internet leben. Jedes Jahr freut sich der Verein in seinem (N)Onliner- Atlas aufs Neue, wenn es weniger werden.

Sitz: Berlin

Beste Phrase: „Beruf und Bildung sind ohne digitale Medien kaum noch vorstellbar (…) D21 setzt sich für lebenslanges Lernen mit und für die digitalen Medien ein.“

Nicht zu verwechseln mit: D64 (siehe unten) oder der U-21- Nationalmannschaft

Website: initiatived21.de

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Digitale Gesellschaft e.V.

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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