Facebook fürs Büro – wie Soziale Netzwerke in Firmen gegen die E-Mail-Flut helfen

Geschrieben von am 27/06/2012 in brand eins mit 0 Kommentare

Vor 41 Jahren wurde die E-Mail erfunden. In den meisten Unternehmen ist sie das wichtigste Kommunikationsmittel – und längst keine reine Freude mehr. Dabei gibt es ein Leben ohne Mail-Pingpong und überfüllte Postfächer.

Wenn eine Firma umzieht, denkt mancher Mitarbeiter hin und wieder an Kündigung. Nicht nur wegen des neuen Standorts, sondern wegen der vielen Meetings und Telefonkonferenzen sowie der damit einhergehenden unzähligen Mails. Die deutsche Niederlassung der Firma Salesforce.com ist gerade umgezogen. In ihren neuen Münchner Büros herrscht noch das übliche Durcheinander. Wo sind die Kaffeelöffel? Wie funktioniert der Beamer im Konferenzraum? Aber Joachim Schreiner, der Area Vice President Central Europe, ist trotzdem bester Laune. „Der Umzug ist ein gutes Beispiel, wie effizient man mit Chatter kommunizieren kann“, sagt der Mann, der dieses Produkt vertreibt.

Chatter ist, stark vereinfacht, eine Art Facebook für Unternehmen: ein nach außen geschlossenes soziales Netzwerk, in dem sich Mitarbeiter austauschen, zu Gruppen zusammenschließen und gemeinsam an Dokumenten arbeiten können. Statt wie Facebook zu fragen: „Was machst du gerade?“ oder: „Was gibt’s Neues?“ wie Twitter, steht im Eingabefeld von Chatter die Frage: „Woran arbeitest du?“

Die Idee: Arbeit transparent machen, Probleme und Fragestellungen eingeschlossen. So können Kollegen besser helfen und zusammenarbeiten. „Als klar war, dass wir neue Räume benötigen, gründeten wir eine geschlossene Gruppe, die sich mit dem Umzug befassen sollte“, sagt Schreiner. „Dort konnte sich ein Kreis von Eingeweihten abgeschirmt über mögliche neue Standorte austauschen. Da es auch um heikle Fragen ging, wie die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen, war die Unterhaltung nicht für alle einsehbar. Gleichzeitig konnten Grundrisse oder ein Stadtplan mit den Wohnorten unserer Mitarbeiter hochgeladen, von der Gruppe eingesehen und bearbeitet werden.“

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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