Hammer Time: Was taugen Handwerkerplattformen wie MyHammer und Co?

Geschrieben von am 09/02/2012 in Wollt grad sagen mit 8 Kommentare

Waschbecken austauschen, Tür reparieren – oder endlich mal alle Fenster professionell putzen lassen. Was taugen Internetplattformen, die Handwerker vermitteln?

Das Leben ist manchmal wie eine Fernsehserie. Leider bin ich weder ein Filmstar aus „Entourage“ noch ein stahlharter Anti-Terror-Kämpfer aus „24„. An den meisten Tagen ist meine Rolle eher die des trotteligen Phil Dunphy aus „Modern Family„. Der stolpert in jeder Folge über eine lose Treppenstufe und verspricht seiner Frau: „Kein Problem! Repariere ich am Wochenende!“ Natürlich ohne dass es jemals passiert.

Phil Dunphys Treppenstufe ist meine Türschwelle. Seit Wochen ist sie lose, seit Wochen stolpere ich darüber, seit Wochen schwöre ich: „Kein Problem! Repariere ich am Wochenende!“ Aber Wochenenden sind wie Fernzüge, die durch einen kleinen Bahnhof rasen: Man sieht sie in der Ferne scheinbar gemächlich herannahen, doch dann ziehen sie mit einem lauten „Wuuusch!“ in zwei Sekunden vorbei. Irgendwann müssen selbst ich und mein männlicher Stolz zugeben: Wir brauchen einen Handwerker. Einen Holzprofi.

Also durchsuche ich die Gelben Seiten nach Tischlereien und finde 363 Einträge. Alphabetisch, mit Telefonnummer, aber ohne jeden Hinweis auf Qualität, Erfahrung, Service. Als jemand, der von der Zahnpasta bis zum Flachbildfernseher nahezu alles im Internet bestellt, bin ich anderes gewohnt: Ich will Onlineprofile, Kundenbewertungen, Zufriedenheitssternchen. Zum Glück gibt es seit einiger Zeit Internetplattformen, die genau das bieten. Sie heißen My-Hammer, Blauarbeit, Work 5 oder Jobdoo. Das Prinzip ist überall ähnlich: Menschen wie ich, die eine handwerkliche Arbeit zu vergeben haben, inserieren diese kostenlos und bekommen Angebote von diversen Handwerkern, die den Job übernehmen würden. Ob man sich für den billigsten entscheidet oder für den mit den besten Referenzen, bleibt einem selbst überlassen – ebenso, ob man den Auftrag überhaupt vergeben will.

Doch vor der Wahl des Handwerkers steht die Wahl der Handwerkerplattform. Ich entscheide mich für my-hammer.de, Marktführer und erst kürzlich zum Testsieger bei einer Computerzeitschrift gekürt. Die Preise bei blauarbeit.de seien zwar etwas günstiger, dafür sei die Resonanz bei my-hammer.de auf die Arbeitsaufträge wesentlich größer. Work 5, Jobdoo und Undertool fielen im Test mehr oder minder durch: Mal kamen kaum Gebote (undertool. de) oder zu wenige von Profis (work5.de), mal wurde der Auftrag nach Ende der Auftragsfrist automatisch vergeben (jobdoo.de). die Registrierung bei My-Hammer ist unkompliziert. Schwieriger wird es, als ich meinen Arbeitsauftrag beschreiben soll. Der nötige Fachjargon fehlt mir natürlich. Wenn ich aber einfach nur schreibe „Türschwelle hält nicht, auch wenn ich sie festklebe“ – oute ich mich dann nicht sofort als Akademiker ohne Durchblick? Zu vage darf die Beschreibung nicht ausfallen, warnt mich die Website, sonst sei späterer Ärger über Zusatzkosten programmiert (siehe „So geht`s“ weiter unten).

Fast noch schwieriger: Ich soll meine Preisvorstellungen angeben. Woher soll ich denn wissen, was sowas kosten darf? Genau das sollte sich doch durch die Angebote klären. Normalerweise könnte ich mir ähnliche Aufträge ansehen und vergleichen, was dort verlangt wurde. Aber anscheinend bin ich der einzige Mensch auf der Welt, der seine Türschwelle nicht selbst befestigen kann. Sonst wird von Fensterputzen (50 Euro) bis Dachdeckerarbeiten (40 000 Euro) alles gesucht. Ich schlage ratlose 100 Euro vor (inklusive Steuer, Anfahrt und Material). Vermutlich lachen sich Berlins Handwerker tot – sind doch nur ein paar Schrauben und Holzleim. Aber was weiß ich schon.

Nun geht das Warten los. Die ersten drei Tage meldet sich niemand. Ich werde nervös. Am vierten Tag kommen die ersten Angebote. Am Ende sind es fünf Angebote zwischen 100 und 135 Euro. Praktisch: Schon während der Auftrag ausgeschrieben ist, kann ich die Klarnamen, Adressen und Qualifikationen der Handwerker einsehen. Rund 300 000 sind bei My-Hammer registriert. Die Plattform prüft nicht nur, ob die Kontaktdaten stimmen, sondern lässt sich auch Meisterbriefe faxen und checkt, ob ein Gewerbe angemeldet wurde. Schwarzarbeit oder andere Formen von Betrug sind so nur schwer möglich.

My-Hammer läst sich diesen Service bezahlen. Nicht von den Auftraggebern, sondern von den Handwerkern, die seit einiger Zeit neben zwei bis vier Prozent des gesamten Umsatzwertes auch einen festen Monatsbeitrag von 25 bis 60 Euro zahlen müssen – egal, ob sie später Aufträge generieren oder nicht. Etwa 70 Prozent aller Auftraggeber entscheiden sich bei der Vergabe nicht für den günstigsten Preis, so eine Umfrage von My-Hammer, sondern für die beste Qualifikation oder Bewertung. Auch bei mir ist es so: Nachdem die Ausschreibungsfrist abgelaufen ist, wähle ich das Angebot eines Tischlers aus dem Umland, der nur eine einzige negative Bewertung bekommen hat. Auf die Kritik, er habe keine ordentliche Arbeit abgeliefert, schießt er jedoch scharf zurück: „Schlecht zahlendes, arrogantes Wessischwein“. Oha. Aber ich habe den Auftrag bereits per Mausklick vergeben.

„MyHammer? Sind das nicht die, wo der Handwerker dann nicht kommt?“

Der Tischler meldet sich am nächsten Tag. In einem angenehmen Gespräch bietet er von sich aus einen früheren Termin an – gleich morgen könne er kommen. Ich hatte eigentlich die folgende Woche vorgeschlagen. Prima, je eher die Sache über die Bühne geht, umso besser. Am Tag darauf die Ernüchterung: Eine Viertelstunde nach der vereinbarten Zeit ruft er an und sagt, dass er es nicht schafft. Das hatte ich befürchtet. Egal, wen ich im Bekanntenkreis nach Erfahrungen mit Plattformen wie My-Hammer gefragt hatte, die Reaktion war fast immer ähnlich: „Sind das nicht die, wo der Handwerker nicht kommt?“ Meiner ruft wenigstens an. Wir vertagen uns auf nächste Woche.

Dabei liegt das Terminproblem zum Teil im System der Handwerksplattformen selbst begründet, die ein Preisdumping zwar nicht offiziell fordern, aber doch implizit fördern: Wer seine Arbeit zu immer günstigeren Preisen anbietet, um Aufträge an Land zu ziehen, springt auch schneller ab, wenn sich plötzlich ein lukrativerer Job auftut. Rein rechtlich ist bei einem Vertrag über eine Internetplattform übrigens alles genau so, als hätte man den Handwerker über die Gelben Seiten gefunden: Kommt der Handwerker zum vereinbarten Termin nicht oder zu spät, hat man Anspruch auf einen Ersatztermin. Dasselbe gilt für den Handwerker – man darf also nicht sofort einen neuen beauftragen. Zu Zahlungen kommt es nur, wenn durch das Nichterscheinen des Handwerkers ein Schaden entsteht – er muss allerdings klar in Euro bezifferbar sein, etwa durch entgangene Mieteinnahmen einer Wohnung.

Auch beim Nachholtermin ist mein Tischler eine halbe Stunde zu spät. Der Verkehr, entschuldigt er sich. Die Arbeit selbst erledigt er professionell und zügig: Er schleift die Kleberreste ab, die angetrocknet unter der Schwelle hängen, fräst Löcher in die Schwelle, in denen die Schrauben verschwinden und die er anschließend mit kleinen Holzplättchen „ausproppt“, wie ich lerne. Am Ende hält die Schwelle, nichts knarrt oder wackelt – und die Tür schließt sogar besser als vorher. „Bloß nicht“, sagt er, als ich nach getaner Arbeit den Geldbeutel zücken will. „Sie bekommen natürlich eine Rechnung. Ich würde Sie nur bitten, bei der Bewertung wegen der Unpünktlichkeit nachsichtig zu sein.“ „Klar“, beruhige ich und frage nach den Erfahrungen mit My-Hammer.

„Leben kann man von den Aufträgen nicht“, sagt er. Vielleicht hat er recht: Von den 100 Euro für die Schwelle sind 19 Mehrwertsteuer, gut fünf Euro gehen an My-Hammer. „Lukrativ sind Großaufträge, wo man 50 Fenster am Stück einbaut“ – aber die seien selten und heiß begehrt. „Da gibt es immer einen, der es billiger macht – das ist Kapitalismus pur.“

Ich bin an sich zufrieden. Die Türschwelle ist endlich repariert, außer dem verpassten Termin lief alles unkompliziert und den Preis fand ich fair. Ich behalte meine Begeisterung aber für mich. Sonst heißt es wieder „arrogantes Wessischwein“.

*****

So geht`s

  1. Sorgfältig beschreiben: Was genau ist zu tun? Wo befindet sich das Objekt? Welche Materialien und Werkzeuge werden benötigt und wer bringt sie mit?
  2. Bildhaft machen: Fotos von Details oder Grundrisse der Räumlichkeiten können helfen, Missverständnisse und spätere Nachforderungen zu vermeiden. Bei grösseren Aufträgen unbedingt einen Besichtigungstermin vereinbaren.
  3. Clever planen: Den Ausführungstermin nicht unmittelbar nach Ende der Ausschreibungsfrist legen. So bleibt genug zeit für genaue Absprachen. Ein bis zwei Wochen sind ideal.
  4. Ordentlich aufräumen: Die Entsorgung von Bauschutt oder alten Elektrogeräten muss extra vereinbart werden.
  5. Offiziell abrechnen lassen: So lässt sich Schwarzarbeit verhindern. Ausserdem sind Handwerksleistungen bis zu 6000 Euro von der Steuer absetzbar.

 

Doch selber machen

Wer doch lieber selbst Handwerker sein will, als einen im Internet zu buchen, kommt vielleicht mit diesen drei Buchtipps weiter:

 

Text: Christoph Koch
Erschienen in: Nido 

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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8 Leserkommentare

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  1. Wie war ich? Wenn Kunden bewertet werden | Christoph Koch | 02/05/2016
  1. Thiemo sagt:

    Danke, der Bericht hat quasi alle meine Fragen zu solchen Auftragsvergaben beantwortet und ist zudem unterhaltsam geschrieben.

  2. tamdure sagt:

    Hallo Handwerke und Handwerkskunden

    Myhammer ist ein Portal für den kleinen bis mittleren Handwerker, dessen Nebenkostenm geringer sind, weil Einzelkämpfer oder Nebenberufserwerb Klein- und Kleinstunternehmer. Grossreparaturen können diese nur in Ausnahmefällen durchführen, auch weil oft das nötige Handwerkszeug fehlt, was sich aber im Notfal günstig ausleihen kann (z.Bsp. Gerüst) Wichtig ist , dass auch diese Hnadwerke eine Rechnung schreiben müssen. Oft arbeiten sie in einer Grauzone weil man diesem Handwerkszweig oft auch die Luft abdrücken will und auch schikaniert. Im Grunde genommen gehören sie zudem Kleingewerbe, was man heute noch viell um das Mittelmeer vorfindet- nicht direrkt vergeleichbar ! Wer Musse und Arbeit geschickt verbinden will, weil ihm die tägliche Maloche eine freudlose Arbeit aufzwingt, weicht aus auf gute Arbeitsgelegenheiten, die ihn überleben lassen. Viele, ja viele habe sich einen guten Ruf in der näheren Umgebeung erworben und können sich vor Aufträgen nicht retten. Denen reicht ihr Einkommen, zumal Frau und Kinder oftmals auch noch davon provitieren können. Sie wollen kleinere Aufträge haben, die sie auch schnell abrechnen können, um „flüssig“ zu sein. So und nicht anders muss man die Sache sehen.
    Sie sind aber ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft, weill allein der Wareneinkauf ein erheblichen Faktor in unserer Vilkswirtwchft darstellt. Denn sie arbeiten legal und gesetzeskonform. Ich habe einige dieser kleinen Helden des Alltags beauftragt, anstehende Dinge zu erledigen, wobei ich immer 2-4 Anbieter gesprochen habe. Wenn man selbst keine einschlägigen Kenntnisse hat, sollte man einen Freund fragen, wie er die Sache sieht. Eine kleine Planung der Arbeitsdurchführung uind Zeitaufwandsabschätzung sollte schon als eien Art Vorkalkulation vorhanden sein, um den Rahmen abzustecken. Oft kommt noch etwas dazu, manchnal was ganz anderes, aber wenn einer schon da ist soll er das gleich mit erledigen, auch wenn es teuerer wird. Einer muss nun die Sache managen und auch in Grenzen absichern, den einen wie den anderen und das ist der Organisatot z.B. Myhammer, er ist gewissermassen der Makler, der die Kontakte herstellt und Arbeit unter die Leute bringt. Wie aber ist es dann sonst ? – Vermögende Leute lassen sich von renomierten Firmen Angebote machen, vergleichen und egen die geschäftsbedingungen fest. Bei grüsseren, oft schwierigen Arbeiten kommen grosse Anbieterfirman in Frage, wo, so es den Bau betrifft, auf Architekten oder auch professionelle Bauleiter wie zu Bsp. Herrn Mehdorn oder die Bauträger von Stuttgart 21 zurückgegriffen wird. Aber auch da läuft es nicht immer so glatt, als wie gewollt Wenn man die kleinen Marktteilnehmer gut und pünktlich bezahlt, bei guter Ausführung, schliesst sich hier eine breite Marktlücke zu Nutzen aller
    tamdure

    • spitzbube sagt:

      Also ich finde nichts dabei, gute Arbeit schwarz zu machen, man wird auch immer wieder neu kontaktiert. Zudem habe ich als 60ig jähriger Single die Erfahrung machen müssen, das keine Firma bereit war mich unbefristet und Vollzeit einzustellen (Rund 700 Bewerbungen in 2 Jahren ohne Erfolg). Ich habe folgende Ausbildungen: gelernter Koch, Industriekaufmann, Finanzbuchhalter, Lohn- Gehaltsbuchhalter Außerdem habe ich Messebau und Trockenbau Erfahrung und bin handwerklich geschickt. So und nun bietet dir irgend eine Firma eine 450 € Job an. Schön nicht war!!!!!! Nein überhaupt nicht schön, denn dieses Geld wird mit Hartz IV gegengerechnet so das Du letztlich für 1, 20€ arbeitest und dann zusätzlich auf ‚Deine Urlaubsansprüche pochen musst. Habe ich so gehabt und Arbeitsgericht….und und und bis zur Pfändung. Jetzt ein Jahr später erwarte ich mein Geld.
      Musste übrigens alles nach dem Arbeitsgericht selbst erledigen um den Gerichtsvollzieher zu beauftragen. Da habe ich doch lieber täglich mein Geld auf die Kralle als solche Arbeitgeber am Hals.
      Und ehrlich gesagt für 8,50€ Brutto Std. Lohn bin ich mir zu schade, das reicht gerade zu Leben, aber nicht zu einem mit einer netten Wohnung, Ich weis wovon ich rede, denn ich lebe in einem Ghetto, hier leben rund 150 Nationalitäten 15% davon sind lediglich noch Deutsche. Von Pkw und einer jährlichem Urlaubsreise kann man dann nur mehr träumen.

  3. Shony sagt:

    Bei myhammer habe ich einen Auftrag vergeben eine Homepage nach Vorgaben zu bauen („Homepage bauen“).
    Vor dem Zuschlag habe ich alle Anbietenden nochmals gefragt, ob ihr Angebot noch aktuell ist und sie die Homepage (noch) bauen wollen.
    Den Zuschlag erhielt der interessanteste Anbieter.
    Nach Zuschlag und Angebotsende kam dann von diesem eine ABSAGE, der Auftrag ließe sich nicht zu dem VON IHM (!) vorgeschlagenen Preis ausführen. Und ich hatte mich so darauf verlassen.
    Also gab es eMails, aber er weigerte sich. Dann habe ich den zwei günstigsten außerhalb myhammer jeweils einen Auftrag zu denselben Konditionen wie bei myhammer erteilt.
    Resultat war:
    Der eine lieferte was anderes und als ich bemängelte, dass alle Alleinstellungsmerkmale und Features nun verlorengegangen sind, hörte ich nichts mehr.
    Der andere machte einige Ankreuzkästchen ohne eigentliche Funktion und dann hörte ich nichts mehr. Als ich wiederholt um Kontakt bat, kam gleich die Gesamt-Rechnung. Diese paßte nicht zu meinem Auftrag und als ich darauf bestand, dass ich erst Mal sehen will, was man gemacht hat, hieß es, die Daten wären schon übertragen worden. Erhalten hatte ich NICHTS. Gerade gehen die Mails hin und her und ich werde schon falscher Dinge bezichtigt: Es kam nämlich raus, dass diese Firma meinen Auftrag nicht mehr finden konnte. Ich verwies darauf, dass man doch anhand der Rechnung den Auftrag finden kann. Das konnten sie nicht. Dann stellte ich fest, dass die Auftrags- und Rechnungsnummern unterschiedlich waren. Das hätte ich ihnen sagen sollen (hatte ich ja auch gemacht, als ich das festgestellt hatte).
    Jetzt habe ich denen die 2. Frist gesetzt.
    PS.: Als mich myhammer zur Bewertung des Auftrages „Homepage bauen“ aufgefordert hat, habe ich Folgendes geschrieben:
    Die Fa. S. kannte das Pflichtenheft und hat drei Tage vor Ausschreibungsende noch die Aktualität ihres Angebots bestätigt. Nach Vergabe kam: „hiermit trete ich von meinem Angebot zurück. So eine Webseite kann nicht für diesen Preis angeboten werden“.
    Prompt kam DEREN Bewertung über mich zurück:
    Leider nicht verständnissvoll. Es kam zu keinem Auftrag, aber bewertet Schlecht.
    Gut, nicht? ER zieht den Auftrag zurück und beklagt meine schlechte Bewertung.

  4. Roland Ve sagt:

    Hallo,
    wir haben einen größeren Bauauftrag über myhammer vergeben. Nicht zuletzt durch die vielen positiven Bewertungen haben wir den Auftrag an einen „Baumeister“ vergeben.
    Nach Entgegennahme der Anzahlung war ihm keine Ausrede zuwider, um den Auftrag nicht durchzuführen.
    Wir müssen mittlerweile klagen und werden die Staatsanwaltschaft einschalten. Doch das Beste kommt noch:
    Obwohl wir seit einem Monat myhammer informiert haben und auch eine negative Bewertung abgegeben haben, wurde von myhammer unsere negative bewertung abgefangen und wird nicht bei dem Handwerker angeführt.
    Die Frage bleibt, … inwieweit kann man sich auf diese bezahlten Dienste noch verlassen?!

  5. Bine sagt:

    Ich habe mit einem Handwerker über Myhammer und auch mit dem Portal leider negative Erfahrungen gemacht. Für wenige Arbeiten in meiner neuen Wohnung (Wasserhahn austauschen, Schrank an der Wand befestigen etc.) nahm mir der Handwerker 650 Euro in bar ab. Da er ständig unpünktlich war oder gar nicht kam und sich zudem unmöglich benommen hat habe ich den letzten Termin abgesagt, die Rückzahlung des überzahlten Betrages und eine Rechnung verlangt. Beides habe ich bis heute nicht bekommen. Meine Beschwerden an myhammer – zunächst per Mail und dann per Einschreiben an den Vorstand – wurden komplett ignoriert. Es weiß also jeder, was ihn erwartet, wenn er über Myhammer einen Handwerker bucht. Unzuverlässigkeit und Schwarzarbeit sind angesagt.

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