Der Soundtrack meines Lebens: James Blunt

Geschrieben von am 18/02/2011 in Neon mit 0 Kommentare

Der Schmusesänger hatte als Soldat im Kosovo eine Gitarre dabei und verwirrte seine Feinde mit Bob Marley. James Blunt erzählt, welche Lieder ihm in seinem Leben bisher am wichtigsten waren.

1. Crowded House – Fall At Your Feet

»Eines der ersten Lieder, die ich auf der Gitarre gelernt habe. Ein guter Song für Liebeskummer: so ernsthaft und stark und rein – und kein bisschen gekünstelt oder kitschig.«

2. Prince – 1999

»1999 war das Jahr, in dem ich als Offizier im Kosovo war. Ich hatte meine Gitarre außen an den Panzer gebunden. Heute hören meine Band und ich den Song gerne, bevor wir auf die Bühne gehen.«

3. Bob Marley – Jamming

»In der Armee mussten wir die Funksignale des Feindes stören – also ,jammen‘. Oft haben wir diesen Song auf allen Frequenzen gesendet. ,We`re jamming‘ – Soldatenhumor …«

4. Elton John – Tiny Dancer

»Ich verdanke Elton wahnsinnig viel: Er hat mich als Newcomer mit auf Tour genommen, seine Firma kümmert sich um mein Management, und wir haben diesen Song schon mal live zusammen gespielt.«

5. Jeff Buckley – Hallelujah

»Das Lied hat eine ganz eigene Magie. Ich weiß noch exakt, wann ich es zum ersten Mal gehört habe: Ich war auf einer Party bei Tim Rice, der die Lyrics für ,Evita‘ und ,Jesus Christ Superstar‘ geschrieben hat, und jemand legte um Mitternacht diesen Song auf, das war ein magischer Moment.«

6. Ludacris – Stand Up

»Ein extrem lustiger Track über Jungs, die in einen Club zum Feiern gehen, mit Goldketten um den Hals, ,so schwer wie ein Liliputaner‘. Totaler Quatsch, aber sehr unterhaltsam.«

7. Neil Young – Heart Of Gold

»Ein Lied auf meinem neuen Album heißt auch so, aber es ist keine Coverversion, sondern vielleicht eher eine Hommage. Ich liebe Neil Youngs Songwriting, die Einfachheit.«

James Blunt, 36, war Offizier der britischen Armee. Sein drittes Album »Some Kind Of Trouble« ist im November 2010 erschienen.

Protokoll: Christoph Koch
Erschienen in:
NEON

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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