Mikro-Ökonomie: Eine Bankangestellte in den USA

Geschrieben von am 09/07/2009 in brand eins mit 0 Kommentare

Amy Burns lebt in Jamesport im US-Bundesstaat Missouri. Sie ist 34 Jahre alt und arbeitet seit sieben Jahren bei der Home Exchange Bank, dem einzigen Geldhaus des Ortes, der 511 Einwohner hat und anderthalb Stunden nordwestlich von Kansas City liegt. Ihr Mann stellt in einem Zulieferbetrieb Autositze für Ford her. Die beiden haben zwei Kinder. Bevor Amy Burns in der Bank anfing, machte sie eine Ausbildung zur Kosmetikerin.

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Was bedeutet Ihnen Arbeit?
„Ich mag meinen Beruf. Es gefällt mir, Kunden zu beraten. Aber ehrlich gesagt geht es vor allem um eines: den Gehaltsscheck, der dazu beiträgt, meine Familie zu versorgen.“

Was ist das Wichtigste in Ihrem Leben?
„Meine beiden Kinder: Ashley ist 15 und Dylan sieben. Beide sind sehr sportlich und spielen leidenschaftlich gerne Baseball und Basketball. Ich muss sie viel rumfahren, aber das mache ich gern.“

Was möchten Sie in Ihrem Leben verändern?
„Ich hätte gern die Möglichkeit, nicht arbeiten zu müssen und bei meiner Familie zu sein. Eine Hausfrau, wie man es von früher kennt. Mein Mann arbeitet meistens Nachtschicht. Ich würde ihn dann öfter sehen als ein paar Minuten am Abend und am Wochenende. Und ich hätte mehr Zeit für meine Kinder.“

 

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Interview & Foto: Christoph Koch
Erschienen in: brand eins

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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