Mythos und Wahrheit: Münzen vom Eiffelturm

Geschrieben von am 27/01/2009 in Neon mit 0 Kommentare

Der Mythos: „Eine vom Eiffelturm geworfene Münze kann einen Menschen töten.“

Jamie Hyman von der Sendung »Mythbusters« hat es ausprobiert:

»Fallende Objekte haben eine Endgeschwindigkeit. Das heißt, sie werden ab einem gewissen Punkt nicht mehr schneller. Wie hoch die ist, hängt von ihren aerodynamischen Eigenschaften ab. Münzen zum Beispiel geraten schnell ins Trudeln und werden nicht schneller als etwa hundert Kilometer pro Stunde, egal wie hoch der Turm ist, von dem sie fallen.

Ich habe ein Gewehr gebaut, mit dem ich eine Münze mit hundert Stundenkilometern abschießen konnte, und habe meinen Kollegen Adam damit in den Hintern geschossen. Er sagt, es hat gepikst, aber er war nicht verletzt. Eine Münze, die man vom Eiffelturm wirft, erreicht ihre Endgeschwindigkeit schnell, und solange man niemanden ins Auge trifft, kann man damit niemanden verletzen oder gar töten.

Obwohl … hängt natürlich von der Mün ze ab: In Kanada wurde eine Goldmünze geprägt, die hundert Kilo wiegt. Aber wer wirft schon so teure Münzen vom Eiffelturm?«

Protokoll: Christoph Koch
Erschienen in: NEON

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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