Bloggen unterwegs – plus vier andere lohnende Applikationen für das iPhone

Geschrieben von am 07/11/2008 in Wollt grad sagen mit 0 Kommentare

Wet mich kennt, hat sich vielleicht auch schon darüber totgelacht, dass ich als braver early adopter schon seit über einem Jahr das iPhone mit mir herumtrage, es aber nie zum telefonieren benutze. „Nur für so andere Sachen“, spottete selbst die zitty. Und seit Apple das iPhone für Fremdapplikationen geöffnet hat, gibt es noch viel mehr „so andere Sachen“. Zeit für einen kurzen Überblick.

Meine fünf liebsten Anwendungen derzeit:

Last.fm: Musik hören unterwegs, mit selbst angelegten Radiostationen, Empfehlungen basierend auf dem eigenen Geschmack oder im Stream von Freunden. Wenn die auf dem Telefon gespeicherten Lieder also nicht mehr ausreichen: einfach Radio hören, nur ohne Werbung, dafür mit besserer Musik.

Stanza: Alle reden über den ollen Kindle von amazon – Bücher in klein lesen ohne Seitenrascheln und Papierschnittwunden geht aber auch mit Stanza, dem eBook-Reader für das iPhone. Umsonst den „Großen Gatsby“ in der Arbeitsamtschlange durchschmökern oder den „New Yorker“ nachts beim Ausgehen auf der Clubtoilette. Modernes Strebertum – nie war es handlicher.

Zuginfo: Besser als die ähnliche Anwendung „Fahrplan“ – hier lassen sich bequem alle deutschen Zugverbindungen checken, inklusive Preis und Abfahrtsgleis. Wie geil wäre es jetzt noch, wenn man mit einem Tap buchen könnte. Oder meinetwegen auch mit einem Fimgeraufundzumachen.

Shazam: irgendwo anrufen, Handy in die Musik halten und dann gesagt bekommen, wie das Lied heißt? „So 30 minutes ago“. Shazam machts umsonst, ruft nirgends an – und wer will, kann das erkannte Lied sofort kaufen. Oder umsonst das YouTube-Video gucken.

WordPress: Dieser Eintrag entsteht auf dem iPhone – und hey, er wird nicht mehr so sonderlich ausführlich werden… Auf der langen Distanz tippt es sich schon eher mühsam, noch dazu ohne Quetstellmodus. Sonst kann man mit WordPress überraschend vieles, was man Zuhause auch kann, Foto unten inklusive. Dass das iPhone kein copy&paste kann, ist ja immer die Hölle, beim Abschreiben, äh… Bloggen natürlich besonders. (Okay, ein paar Formatierungen und Umblättern-Funktion sind nachträglich eingefügt)

PS: Alle genannten Anwendungen sind kostenlos im App-Store verfügbar.

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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