Vorsicht UN! Interview mit drei ehemaligen Krisenhelfern

Geschrieben von am 06/08/2008 in Neon mit 0 Kommentare

»Wenn Blauhelmsoldaten in Ihr Dorf kommen, um Sie zu beschützen – rennen Sie weg, so schnell Sie können!« Das sagen zwei ehemalige UN-Mitarbeiter, die lange in Krisengebieten gearbeitet haben. Im Interview erklären sie, warum humanitäre Einsätze der VEREINTEN NATIONEN regelmäßig alles noch viel schlimmer machen.

Sie waren in den schlimmsten Krisengebieten der Welt: Als Arzt, Menschenrechtsanwalt und Sekretärin arbeiteten Andrew Thomson, Kenneth Cain und Heidi Postlewait für die UN in Kambodscha, Somalia, Ruanda, Haiti, Bosnien und Liberia. Als sie nach zehn Jahren in die USA zurückkehrten, schrieben sie ein Buch über die UN, das Unfähigkeit und Hilflosigkeit anprangerte, aber auch Korruption, Gewissenlosigkeit und Verbrechen: »Emergency Sex (And Other Desperate Measures) – A True Story From Hell On Earth«. Wir sprachen mit Heidi Postlewait und Kenneth Cain.

Andrew Thompson, Heidi Postlewaite und Kennen Cain - die drei ehemaligen Hilfsarbeiter rechnen in "Emergency Sex" mit der UN ab.

Andrew Thompson, Heidi Postlewaite und Kenneth Cain rechnen in "Emergency Sex" mit der UN ab.

In Ihrem Buch steht der Satz: »Wenn Blauhelmsoldaten in Ihr Dorf kommen, um Sie zu beschützen – rennen Sie weg, so schnell Sie können!« Gilt dieser Rat für alle Krisenregionen dieser Welt?

Ken: Dieser Satz bringt die Tragödie, die wir in zehn Jahren Arbeit bei der UN erlebt haben, auf den Punkt. Und ja, er gilt noch …

Heidi: … sogar mehr als zuvor. Nach dem Völkermord in Ruanda sagte KofiAnnan, so etwas werde nie wieder passieren. Aber in Darfur werden gerade jetzt wieder Menschen abgeschlachtet, weil sich die internationale Gemeinschaft nicht dazu durchringen kann, mit Gewalt einzugreifen. Wenn Kofi Annan vor der Katastrophe in Ruanda angedroht hätte zurückzutreten, hätte das die Welt verändert. Aber er war – wie fast alle Menschen in der UN – nur auf seine Karriere bedacht.

In Burma ist zu sehen, wie hilflos die UN im Ernstfall sein kann. Erinnern Sie die Bilder von beschlagnahmten Hilfslieferungen an eigene Einsätze?

Heidi: Vieles davon ist auch in Somalia passiert. Ich sah ständig Reissäcke von Hilfsorganisationen, die auf der Straße verkauft wurden – oft genug, um mit den Erlösen Waffen zu beschaffen. Ich möchte aber nicht dafür plädieren, die UN zu einem Armeeapparat umzufunktionieren, der ausschließlich mit militärischer Präsenz für Ruhe sorgt.

Ken: Aber der Bullshit der »stillen Diplomatie« hilft auch nicht. Wer glaubt noch an dieses Konzept? Wann bekommt die internationale Staatengemeinschaft endlich ihren Hintern hoch und greift etwa in Simbabwe ein? Warum sagt niemand: Moment mal, das ist ein grauenhaftes Regime, das die Menschen unterdrückt – und wenn wir nicht endlich etwas tun, werden tausende sterben müssen?

Menschen in Deutschland halten die UN für eine gute und vertrauenswürdige Organisation, ohne ihre Arbeit aus der Nähe beurteilen zu können. Woher kommt dieses Urvertrauen?

Heidi: Auch wenn ich meinen Nachbarn in den USA zu – höre: Alle reden von der UN wie von einem Heiligtum. Als könne diese Organisation unmöglich etwas falsch machen. Viel davon hat mit Unicef zu tun. Wer ist schon dagegen, armen Kindern zu helfen? Aber niemand sieht nach, was mit dem Geld wirklich passiert.

Ken: Die Menschen wollen an das Gute in einer solchen Organisation glauben, das gibt ihnen Hoffnung. Diese Einschätzung wandelt sich aber: Als wir unsere Kritik zum ersten Mal äußerten, galten wir noch als Radikale. Inzwischen wissen mehr Menschen von Korruption und Unfähigkeit in der UN.

Heidi: Bei ihrer Einführung war die UN wohl eine gute Sache. Ich glaube auch, dass es nötig ist, einen weltweiten Bund von Nationen zu haben. Aber die UN hat sich zu einem fetten Apparat aufgebläht, in dem ständig ein Teil einen anderen Teil stört und pausenlos die Interessen verschiedener Nationen kollidieren.

In Krisengebieten fahren mittlerweile Jeeps der UN-Unterorganisation OCHA herum, die nur dafür verantwortlich ist, verschiedene humanitäre Einsätze zu koordinieren. Ist die ganze Sache wirklich so kompliziert?

Heidi: Das Problem ist: Es gibt keine Absprachen zwischen den verschiedenen Gruppen. Bis Ende vergangenen Jahres war ich in Nepal, wo ich Wahlhelfer unterstützt habe. Einer meiner Jobs war, SIM-Karten für Mobiltelefone zu verteilen. Jede Gruppe bekam eine festgelegte Anzahl. Wie um diese SIM-Karten gestritten wurde! Neun Monate meiner Zeit gingen dafür drauf. Dann habe ich drei Monate vor Ende gekündigt. Mein letzter Job für die UN.

Ihr Job war, SIM-Karten zu verteilen?

Heidi: Solche Jobs machen 99 Prozent aus.

Warum wollten Sie anfangs überhaupt für die UN arbeiten?

Heidi: Mir ging es nicht darum, die Welt zu retten. Die Wahrheit ist: Ich war Sozialarbeiterin in New York, und in dem ich als Sekretärin zur UN ging, verdoppelte sich mein Gehalt. Auslandsmissionen faszinierten mich, und außerdem kriegt man dafür noch mehr Geld – also bewarb ich mich für eine Mission und landete in Kambodscha.

Ken: Zwei Dinge kamen bei mir zusammen – als ich mein Jurastudium beendete, fiel die Berliner Mauer, und die Welt gestaltete sich neu auch die UN. Ich sah einen einzigartigen Moment gekommen, um sich für Menschenrechte einzusetzen. Außerdem stamme ich aus einer jüdischen Familie und habe einen Großteil meiner Vorfahren in Pogromen und KZs verloren. Für die UN zu arbeiten, war für mich also eine Art Traum, den Holocaust ungeschehen zu machen. Ich wollte mit einem weißen Jeep vorfahren und Menschen retten.

Und in der Bilanz: Was war in den Jahren bei der UN am enttäuschendsten?

Heidi: Ich war fünfzehn Jahre dabei und hatte in all den Jahren nie das Gefühl, wirklich etwas bewegt oder jemandem geholfen zu haben. Meine erste Mission – die Wahl in Kambodscha – lief noch einigermaßen, danach ging immer mehr schief, und wir haben in vielen Fällen mehr Schaden angerichtet, als Nutzen gebracht.

Ken: Der schlimmste Moment war für mich, als ich unmittelbar nach dem Völkermord nach Ruanda kam und nicht nur feststellen musste, dass dieses Massaker hätte verhindert werden können – sondern auch noch, dass es ganz leicht gewesen wäre. Die Hutu-Milizen, die über 800 000 Tutsi abgeschlachtet hatten, waren nur mit Macheten bewaffnet, schlecht organisiert und die meiste Zeit betrunken. Man hätte das Gemetzel mit einer relativ kleinen Truppe stoppen können.

Die UN war anfangs noch vor Ort, aber nur mit einem schwachen Mandat zur Friedenssicherung ausgestattet.

Ken: Rund 2500 UN-Soldaten waren in Ruanda. Die Tutsi suchten Schutz in Schulen oder Kirchen, weil sie hofften, dort von der UN verteidigt zu werden. Als die Truppen jedoch abzogen, mussten die Hutus nur noch zu den Sammelplätzen gehen und hatten ihre Opfer auf dem Präsentierteller vor sich.

Was erlebten Sie vor Ort?

Ken: Die Körper verwesten in der Sonne. Es war die afrikanische Version von Auschwitz. Gerade für mich als Jude ein schrecklicher Vergleich – aber die Rate, mit der die Hutus pro Tag Menschen ab schlachteten, war höher als während des Holocausts – neunzig Tage lang. Als wir ankamen, lachten uns die Überlebenden aus. »Was wollt ihr hier? Ihr kommt zu spät! Ihr habt alles schlimmer gemacht!« Es gibt den Satz, man könne nach Auschwitz keine Gedichte mehr schreiben – für mich kann es nach Ruanda keine Menschenrechtsarbeit mehr geben. Wir waren da und haben versagt. Dabei wäre es geradezu lächerlich einfach gewesen zu helfen.

Prominente Zielscheibe Ihrer Kritik ist der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan.

Ken: Unser Buch erschien am Ende seiner Amts zeit, und er hatte alles versucht, um es zu stoppen. Wir haben lautstark gefordert, sich vor Augen zu führen, was unter seiner Führung passiert ist: Nicht nur fiel die Katastrophe in Ruanda in seine Amtszeit, auch der Völkermord in Bosnien passierte zuvor in seinem Aufgabenbereich. Über eine Million Menschen starben wegen seiner Feigheit. Als wir ihn öffentlich zum Rücktritt aufforderten, bekamen wir zur Antwort, Annan würde den Weg der »stillen Diplomatie« bevorzugen und außerdem seinen Job riskieren, wenn er die Mitgliedsstaaten der UN stärker unter Druck setzen würde. Dieser Mann bat jeden Tag junge Menschen darum, ihr Leben für die UN zu riskieren – und war selbst nicht bereit, seinen Job aufs Spiel zu setzen.

Bei einer UN-Mission auf Haiti, die Sie beschreiben, wird deutlich, dass die UN, selbst wenn sie Gutes will, oft Menschen in Gefahr bringt. 1993 sollten Sie dort mit anderen UN-Mitarbeitern Folterungen an Zivilisten durch das Militärregime dokumentieren. Zeugen, die aussagten, begaben sich in große Gefahr. Und als die UN beschloss, ihre Mitarbeiter aus Haiti zu evakuieren, ging der dortige Geheimdienst genau gegen diese Zeugen vor.

Ken: Dieser Fall zeigt, wie gefährlich es ist, wenn die UN Fehler macht. Es war sehr eitel, wie wir dort als Menschenrechtler auftraten und überhaupt nicht über mögliche Konsequenzen nachdachten. Wir dachten, wir nehmen einfach die Protokolle der Misshandelten auf und leiten sie an die UN in New York weiter. Als sich die UN zur Evakuierung entschloss, waren alle unsere Zeugen exponiert – viele wurden getötet. Auch aus dieser Tragödie wurde nichts gelernt, bis heute will niemand zugeben, dass Menschenrechtsarbeit furchtbar nach hinten losgehen kann.

Ein UN-Kommandeur der Haiti-Mission nahm sich vor ungefähr zwei Jahren das Leben. Der Kommandeur der Ruanda-Mission Romeo Dallaire unternahm ebenfalls Selbstmordversuche. Kostet die UN-Politik auch ihre eigenen Mitarbeiter das Leben?

Heidi: Romeo Dallaire geht ebenfalls hart mit der UN ins Gericht. Er schickte von Ruanda aus ein Fax an die UN, bat um Truppen und wurde abgewiesen.

Ken: Das Fax, das von Kofi Annan zurückkam und das heute im Genozidmuseum in Ruanda ausgestellt ist, wies ihn an, nichts zu tun, was das Ansehen und die Unparteilichkeit der UN gefährden könnte. Jedes Eingreifen wurde ihm verboten. Was kann das Ansehen der UN stärker beschädigen, als untätig einen Völkermord mitanzusehen? Wen wundert es da, wenn die Helfer vor Ort anfangen zu trinken oder sich umbringen?

Eine der härtesten Szenen in Ihrem Buch handelt von Friedenstruppen in Liberia, die sich 1996 Sex von zehnjährigen Mädchen für Brot und Reis erkaufen – und diese später töten und verstümmeln, als sich viele der Mädchen in einem anderen Truppenlager prostituieren, in dem es mehr Reis gibt. Handelte es sich dabei auch um UN-Truppen?

Ken: Nicht dass das irgend etwas besser machen würde, aber es handelte sich um Friedenstruppen der ECOMOG (Economic Community of West African States Monitoring Group), die hauptsächlich aus Liberia und Ghana stammten. Die UN-Charta erlaubt Friedensmissionen regionaler Truppen, sozusagen von Subunternehmern. Diese stehen aber auch unter UN-Kommando.

Wurde irgendjemand dafür zur Rechenschaft gezogen?

Ken: Nein. Und es gab später im Kongo ähnliche Vorfälle mit UN-Truppen. Man muss sich vorstellen, was in den Köpfen dieser Mädchen vorgehen muss, wenn sie von den Menschen missbraucht werden, denen sie in der Not ihre ganze Hoffnung entgegenbringen. Schlimmer geht es nicht.

Hätten Sie damit gerechnet, dass Ihr Buch nicht wegen der Schilderungen von Massenmorden ins Gerede kommen würde, sondern weil Sie beschreiben, wie Sie Drogen nehmen und zu viel trinken?

Ken: Es gibt ja auch andere Bücher über die Völkermorde – nur leider werden die von viel zu wenigen gelesen. Das ist bei uns anders. Wir wussten natürlich, dass wir mit dem Titel »Emergency Sex« für Aufmerksamkeit sorgen würden. Wir sind ja nicht blöd. Aber wir hatten zwei Entscheidungen getroffen. Erstens: die Wahrheit zu schreiben. Und dazu gehörte eben auch, nicht auszusparen, wie wir uns nach der Arbeit das Hirn rausvögelten und uns um den Verstand tranken, um zwischen den Maschinengewehrsalven und Explosionen nicht verrückt zu werden. Zweitens: so viele Menschen zu erreichen wie möglich. Das Buch hätte viel weniger Leser, wenn wir nicht auch Privates erzählen würden. Wenn man von Amnesty International liest, kommen darin keine Menschen vor. Da gibt es nur Opfer und Täter und Regierungen. Aber Menschen sterben und bluten und lachen und ficken – so wollten wir auch schreiben.

Emergency Sex

Buchcover: Emergency Sex

Ihr Buch hat sicher auch konservativen Kreisen in den USA gefallen, denen die UN schon immer ein Dorn im Auge ist. War Ihnen das egal?

Ken: Es war tatsächlich ein Problem, denn wir drei stammen aus einer eher linksliberalen Ecke, und Kritik an der UN kommt üblicherweise von rechts. Die Konservativen glauben nicht an ein starkes internationales Bündnis. Aber wir haben keine politische Agenda, wir wollen nur die Wahrheit erzählen.

Wie reagierte die UN auf Ihr Buch?

Ken: Sie bewies, dass sie aus kleinlichen Bürokraten besteht, die tun, was kleinliche Bürokraten am besten können: auf ihre Jobs aufpassen. Während sie eigentlich Menschen schützen sollten.

Heidi: Als die UN herausfand, dass wir an dem Buch schrieben, zitierten sie uns zu einem Anwalt. Der drohte, uns rauszuwerfen zu lassen und zu verklagen. Wir ließen uns nicht einschüchtern. Die UN ist so zahnlos, dass sie es nicht mal schaffte, uns zu feuern.

Fanden sich nach Ihren Enthüllungen auch andere Mitarbeiter, die von Skandalen innerhalb der Organisation berichteten?

Heidi: Immer mehr Leute, die vorher Angst hatten, wenden sich an öffentliche Stellen oder Reporter. So kam der Skandal über die UN-Beschaffungsabteilung ans Licht, die Schmiergelder angenommen hatte. Reporter von Fox News und dem Wall Street Journal und später auch das FBI hatten von UN-Mitarbeitern Informationen über die Korruptionsfälle erhalten.

Wenn die UN so eine schlechte und korrupte Organisation ist, warum haben Sie dann so an Ihren Jobs festgehalten und sind nicht von selbst gegangen?

Heidi: Ein UN-Sprecher hat uns anklagend gefragt: »Wie können Sie so was schreiben und dabei ein UN-Gehalt kassieren?« Als ob unser Gehalt ein Schweigegeld wäre! Aber inzwischen arbeitet niemand von uns mehr für die UN: Kenneth hatte gekündigt, ehe das Buch erschien, Andrew etwas später.

Würde Ihnen ein junger Verwandter erzählen, dass er eine UN-Mission begleiten will: Würden Sie ihn aufhalten?

Ken: Ich bekomme fast täglich E-Mails von Leuten, die das Buch gelesen haben. Es hat sich als das beste Rekrutierungsinstrument aller Zeiten für die UN erwiesen. Am Anfang hat mich das erschüttert: Wir schreiben, wie schrecklich alles ist, und die Leute wollen sofort ihre Koffer packen. Aber es ist unsinnig, es jemandem auszureden: Das wäre, als würde man ihm sagen: „Sei nicht jung!“

***
Was machen die Autoren heute?

Heidi Postlewaite: Lebt in Washington State im alten Haus ihrer verstorbenen Großmutter. Sie arbeitet in einem Zentrum für jugendliche Straftäter und unterrichtet dort unter anderem kreatives Schreiben.

Kenneth Cain: Lebt mit seiner Frau und einem Kind in New York City. Er hält Vorträge über das Buch und arbeitet an der geplanten Filmfassung mit. Außerdem schreibt er für die New York Times und das Wall Street Journal – unter anderem über den Wahlkampf von Barack Obama.

Andrew Thomson: Ist vor einigen Jahren mit seiner Frau nach Kambodscha zurückgekehrt, wo er sich am Ufer des Mekong ein Haus gebaut hat. Er arbeitet als Berater für die fran zö sische Hilfsorganisation »International SOS«.

»Emergency Sex (And Other Desperate Measures) – A True Story From Hell On Earth« ist in den USA bei Miramax Books erschienen, eine deutsche Übersetzung liegt bislang nicht vor.

Text & Interview: Christoph Koch
Erschienen in: NEON
Fotos: privat /Miramax

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Über den Autor

Über den Autor: Christoph Koch ist Journalist (NEON, brand eins, Wired, GQ, SZ- und ZEIT-Magazin, Tagesspiegel, etc.), Autor ("Ich bin dann mal offline" & "sternhagelglücklich" & "Chromosom XY ungelöst") und Vortragsredner. Auf Twitter als @christophkoch unterwegs. .

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